Für Freundlichkeit statt Gewalt auf Sportplätzen
Mit den neu ausgebildeten Kontakt-Teamern möchte der Hamburger Sportbund (HSB) eine zusätzliche Hilfe für Konfliktlösungen auf unseren Sportanlagen anbieten.Die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer engagieren sich für Fair Play und möchten dazu beitragen, dass möglichst auf allen Sportplätzen wieder eine angenehme und sportliche Stimmung aufkommt. Freundlichkeit statt Gewalt ist hier das Motto.
Die Kontakt-Teamer können in ihren Clubs nach Absprache mit dem Vereinsvorstand präventiv zum Einsatz kommen. In einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Trainern und Betreuern, mit Schiedsrichtern und weiteren Vereinsvertretern sollen kritische Situationen im Vorwege abgewendet und Konflikte vor einer eskalierenden und gewalttätigen Auseinandersetzung geschlichtet werden. Die ausgebildeten Frauen und Männer aus 13 verschiedenen Vereinen aus Hamburg und der näheren Umgebung stehen auch für vermittelnde Gespräche und für vorbeugende Handlungsstrategien gerne zur Verfügung.
Das Kontakt-Team Hamburg soll in Zukunft weiter verstärkt werden. „Unser Ziel ist es, in jedem Verein eine ausgebildete Ansprechperson einsetzen zu können“, so HSB-Mitarbeiter Holger Schmidt. Bei entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten möchte er auch in den kommenden Jahren im Rahmen der vielfältigen Bildungsangebote des HSB Seminare zum Thema „Konfliktlösungen im Sport“ organisieren. In Zusammenarbeit mit Jörg Kowalcyk vom Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) und Frank Schein vom Hamburger Fußball Verband konnten die bisher angebotenen Seminarbausteine erfolgreich durchgeführt werden. Im Sinne einer nachhaltigen Effektivität der Ausbildung wird sich das Kontakt-Team Hamburg regelmäßig zum intensiven Informationsaustausch zusammensetzen.

