Hamburg zieht wieder die Corona-Notbremse. Im Bereich Sport gilt folgender derzeitiger Stand:

Kinder aus Pappe in der Handballhalle

Ausübung von Sport im Freien ist allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des gemeinsamen Haushalts sowie für höchstens zehn Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zulässig. Ebenso der Trainings- und Wettkampfbetrieb für Berufssportlerinnen und -sportler sowie für Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an den Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten. Doch was passiert mit dem Nachwuchsleistungssport? Kein Landeskader darf in Hamburg trainieren – neben Thüringen das einzige Bundesland.

Beispiel Schwimmen: Da wird ein umfangreiches Onlinetraining durch die Landestrainer durchgeführt. Aber die Schwimmer*innen benötigen das Wasser. Hier entsteht im Moment einer riesiger Rückstand und Nachteil im Vergleich zu anderen Bundesländern, der sich kaum noch aufholen lässt. Der Spitzenverband sieht keinen Grund für Hamburg eine Ausnahme bei Normen etc. machen zu können.

Auch andere Verbände fordern eine Ausnahmegenehmigung für notwendige Trainingsmaßnahmen, um eine chancengleiche Vorbereitung der Hamburger Talente auf mögliche Bundeskadermaßnahmen zu gewährleisten.

Wie ist die Lage, was muss sich ändern? Was sagen Trainer, Verbandsvertreter*innen und Athlet*innen? Wir haben mal nachgefragt (Stand 22.03.2021):