Der Hamburger Sportbund veröffentlicht zwei weitere Kurzfilme seiner Videoreihe über inklusiven Sport. Er gibt damit Sportler*innen mit Behinderung eine Stimme, ihren Sport und ihren Verein selbst vorzustellen.



Seit einiger Zeit zeigt der HSB in kurzen Film-Porträts, wie vielfältig inklusiver Sport in Hamburg gelebt wird. In jedem Film wird ein*e Sportler*in mit Behinderung in ihrem Verein und ihrem inklusiven Sportangebot begleitet, von Judo über Rudern bis zum Amputiertenfußball.

Nun sind zwei weitere Filme dazugekommen – mit einer besonderen Premiere: Beide Filme werden erstmalig im Vorprogramm des barrierefreien Open-Air-Sommerkinos der Stiftung Alsterdorf gezeigt.

Der erste Film über Alexander beim Walking Football des SC Poppenbüttel wird heute Abend auf dem Alsterdorfer Markt präsentiert und ist ab sofort auch hier auf der HSB-Website zu sehen. Der zweite über Ghezal beim Tor- und Goalball des FC St. Pauli folgt eine Woche später, am 21. August. An den darauffolgenden drei Terminen der Kinoreihe der Stiftung Alsterdorf werden die bereits veröffentlichten Videos gezeigt.

Die Videos geben Menschen mit Behinderung im organisierten Sport ein Gesicht und eine Stimme. Sie zeigen, wer hinter dem inklusiven Sportangebot steht und wie viel Freude und Leidenschaft darin steckt – und bieten damit eine Identifikationsfläche für alle, die selbst noch nach ihrem Sport suchen. Gleichzeitig sind die Porträtierten und ihre Vereine Best-Practice-Beispiele: Sie zeigen ganz konkret, wie inklusiver Sport im Vereinsalltag aussehen und gelingen kann.

Vielen Dank an FischSigns für die Umsetzung der Gebärdensprachdolmetschung, an die Stiftung Alsterdorf für die Aufnahme der Filme in ihr Vorprogramm sowie an die Aktion Mensch für die Förderung des Projekts.