Mit einer atemberaubenden Inszenierung über der Elbphilharmonie startet Hamburg die nächste Phase der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.

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Insgesamt 900 Drohnen stiegen am Abend bis zu 120 Meter hoch in den Himmel auf und verwandelten das Hafen-Panorama in eine spektakuläre Bühne aus Licht, Bewegung und Emotion. In einer beeindruckenden Lichtshow entstanden olympische und paralympische Sportarten am nächtlichen Himmel – vom Fechten, über Rudern und Gewichtheben bis hin zu Para-Dressurreiten und Para-Leichtathletik. Einzelne Motive nahmen dabei eine Breite von rund 200 Metern an. Nachdem die Drohnen einen olympischen Fackellauf in der Dunkelheit erzeugten, erschien schließlich strahlend der offizielle Slogan der Bewerbung: Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.

Den Startschuss setzte am Abend Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, der gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Sportsenator Andy Grote den Kampagnen-Auftakt präsentierte, um die Hamburgerinnen und Hamburger ab sofort auf das Referendum am 31. Mai einzustimmen.

Unterstützt wird die Kampagne u. a. von prominenten Persönlichkeiten aus dem Hamburger Sport und der Stadtgesellschaft, darunter Para-Athletin und Fahnenträgerin von Paris 2024 Edina Müller, HSV-Legende Horst Hrubesch und Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig, die den Auftakt in der Elbphilharmonie begleiteten.

Darüber hinaus sollen u. a. auch Tennisstar Eva Lys, Active City-Botschafter und Football-Coach Patrick Esume, Moderator Johannes B. Kerner, Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev, Moderatorin Christina Rann und Sport-Influencerin Imke Salander die Hamburgerinnen und Hamburger in den kommenden Monaten davon überzeugen, beim Referendum mit Ja! zu stimmen.

Der Slogan „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.“ hebt dabei die Kraft des Sports und das große Potenzial, das in der Hamburger Olympia-Bewerbung steckt, hervor.

Bestandteil der Kampagne sind bis zu 50 Motive, die in den kommenden Wochen stadtweit auf Plakaten und Stadtinformationsanlagen zu sehen sein werden. Neben dem Sport werden auch Themen wie Nachhaltigkeit, Gemeinschaftserlebnis, Zukunftsinvestitionen und Olympische sowie Paralympische Werte adressiert.

Mit Mitmach-Aktionen in den Bezirken und einer umfangreichen Social-Media-Kampagne sollen die Hamburgerinnen und Hamburger über das Bewerbungskonzept informiert werden, das vor allem auf eine nachhaltige Nutzung vorhandener Sportstätten, geringe Kosten, kurze Wege und eine schnelle Verbindung zwischen den Wettkampfstätten in der vorhandenen Stadtgeografie setzt. Mit ihrer Bewerbung verbindet die Stadt den Anspruch, im Sinne der Active City Strategie Sport und Bewegung strukturell deutlich stärker im Bewusstsein und Alltag der Hamburgerinnen und Hamburger zu verankern und in die Lebensqualität in einer modernen Großstadt zu investieren.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Olympia ist eine Chance für alle. Für den Sport, die Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Spiele geben der Wirtschaft Rückenwind für neue Investitionen und internationale Strahlkraft. Wir können damit ein neues Kapitel unserer Stadtgeschichte schreiben, die für Internationalität, Vielfalt und ein friedliches Miteinander der Völker steht. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen als ‚olympische Generation‘ aufwachsen, die Inklusion, Leistungsbereitschaft und fairen Wettbewerb verkörpert und den Sport für ihre persönliche Entwicklung nutzen kann. Die Kampagne des Senats soll über das Olympia-Konzept informieren und die Bürgerinnen und Bürger von der Idee Olympischer und Paralympischer Spiele in Hamburg begeistern. Denn Voraussetzung für die Entscheidung des DOSB für Hamburg als Olympiastadt ist ein positives Referendum am 31. Mai. Dafür setze ich mich als Bürgermeister auch persönlich ein. Es gibt in ganz Deutschland keinen besseren Ort, um die olympische Idee im 21. Jahrhundert aufleben zu lassen. Das ist der Gedanke unserer Olympia-Bewerbung, und dafür brauchen wir viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Deshalb lautet die Botschaft der Olympia-Kampagne: Ja! zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Hamburg!“

Alle Informationen rund ums Hamburger Bewerbungskonzept und umfangreiche FAQs stehen online unter www.hamburg-activecity.de/olympia zur Verfügung. Das verfeinerte Konzept, das Hamburg am 4. Juni offiziell beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreichen wird, wird im März 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz umfassend vorgestellt.

Am 31. Mai können die Hamburgerinnen und Hamburger darüber abstimmen, ob Hamburg als deutscher Bewerber ins internationale Rennen um die Spiele gehen soll. Ab dem 24. April besteht zudem die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen.