Pünktlich zum „Tag des Ehrenamts“ gibt es gute Neuigkeiten aus Berlin. Ehrenamtlich Engagierte in Sportvereinen sollen steuerlich entlastet werden.

Trainerinnen bei Übungen mit Kunsttunerinnen; Foto: © LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

Die steuerfreie Übungsleiterpauschale soll im kommenden Jahr von 2400 Euro im Jahr auf 3000 Euro steigen. Die Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Tätigkeiten wird demnach zukünftig bis zu 840 Euro im Jahr steuerfrei bleiben, derzeit liegt die Grenze bei 720 Euro. Darauf haben sich CDU/CSU und SPD im Bundestag grundsätzlich verständigt. Verabschiedet werden soll das im Rahmen des Jahressteuergesetzes, das vor Weihnachten durch den Bundestag beschlossen werden soll.

Der Hamburger Sportbund hat sich 2018 gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund und dem Hamburger Fußball-Verband bei Finanzsenator Dr. Dressel für eine entsprechende Regelung eingesetzt. Hamburg hat daraufhin mit der Gesetzesinitiative zur Änderung der Abgabenordnung die Initiative ins Rollen gebracht.

„Wir danken Finanzsenator Dr. Dressel für die Unterstützung seit 2018 und die Beharrlichkeit, um die Hürden auf dem Weg zu nehmen. Das ist ein tolles Signal in einem sehr schwierigen Jahr für den Hamburger Sport. Die ehrenamtlich Engagierten werden dem Sport wieder auf die Beine helfen, wenn die Coronakrise das wieder zulässt“, so HSB-Vorstand, Ralph Lehnert.