Am heutigen Freitag fand eine weitere Ausgabe des HSB-Fachtags Sportinfrastruktur statt, diesmal unter dem Motto "Großstadtstrategien - Wertvolle Chancen für Sportanlagen".

Rund 100 Interessierte aus Sportvereinen und -verbänden, Kooperationspartner, Verwaltungsgmitarbeitende der Stadt und Expert*innen aus der Wirtschaft waren zum Austausch ins Haus des Sports gekommen, um den Sport in unserer Stadt städtebaulich weiter voranzubringen.
Dabei wurde in Vorträgen und Diskussionsrunden klar, dass der Sportplatz und die Sporthalle zentrale Orte für unsere Gesellschaft sind und daher besondere Bedeutung haben. Ziel des Fachtags war es große strategische Ansätze der Stadtplanung herunterzubrechen und für die einzelnen Sportstätten greifbar zu machen. Des Weiteren stand die Frage im Raum: Welche Chancen ergeben sich daraus für den organisierten Sport?
Gerade in einer wachsenden Stadt wie Hamburg wird eines immer wieder besonders deutlich: Die Flächen sind begrenzt, die Nutzungsansprüche vielfältig. Wohnungsbau, Verkehrsinfrastruktur, Klimaanpassung und wirtschaftliche Entwicklung stehen in einem permanenten Spannungsverhältnis – und der Sport ist Teil dieses Gefüges. Umso wichtiger ist es, Sportinfrastruktur nicht isoliert zu betrachten, sondern als festen Bestandteil einer integrierten Stadtentwicklung zu verstehen. Sportanlagen leisten einen Beitrag zu Gesundheit, Bildung, sozialem Zusammenhalt und zur Lebensqualität in den Quartieren. Sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge.
Der heutige Fachtag bot die Gelegenheit, genau diese Zusammenhänge näher zu beleuchten.
Neben einer Begrüßung durch HSB-Vizepräsident Dr. Philipp Semerak sprach Sabine de Buhr von der IBA Hamburg GmbH über Wilhelmsburgs Sportanlagen seit der Gartenschau 2013. Annika Busch von der Abteilung Landesplanung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen berichtete vom Masterplan Magistralen und dessen
Perspektiven für Sportanlagen an Hauptverkehrsstraßen.
Neben viel Zeit für Austausch und Networking gab es auch noch Vortäge zur Städtebauförderung durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, und natürlich auch zum Hamburger Konzept für Olympische und Paralympische Spiele, das für den Breitensport sanierte und moderne Sportstätten als Erbe bringen könnte.
Im Ausstellerbereich konnte man sich an Infoständen unserer Partner GeoCollect, Green Planet Energy, HED, Lumosa, Medical Industry, Polytan, Schwank und SMC2 informieren. Danke für die tolle Unterstützung!