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Die Menschen in Hamburg haben abgestimmt – und das Endergebnis liegt vor: Die Bürger*innen haben sich beim Olympiareferendum am 31.05. mehrheitlich (54,9 %) gegen die Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen.

Das HSB-Präsidium und der HSB-Vorstand erklären dazu: „Wir bedauern das negative Ergebnis des Olympiareferendums sehr. Der HSB und seine Mitgliedsorganisationen haben sich in den letzten Wochen und Monaten mit großem Engagement für dieses Projekt eingesetzt. Gleichwohl ist es am Ende leider nicht gelungen, eine Mehrheit der Hamburger*innen zu überzeugen. Für den Hamburger Sport bedeutet diese Entscheidung, dass wichtige Entwicklungsthemen künftig unter deutlich schwierigeren Rahmenbedingungen weiterverfolgt werden müssen. Der Sport wird nicht mehr die Priorität erfahren, die wir uns aus einer Hamburger Bewerbung erhofft haben – auch mit Blick auf die ausbleibenden Bundesmittel. Dennoch werden wir uns auch künftig mit voller Kraft für den organisierten Sport in Hamburg einsetzen. Unsere Sportvereine sind ein tragender Pfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts und leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für Bewegung, Gesundheit und Teilhabe. Die Rekordmitgliederzahlen sind dabei eine Verpflichtung: Zusammen werden wir die Hamburger*innen auch künftig in Bewegung bringen und halten und zugleich Gemeinschaft und Zusammenhalt in unserer Stadt stärken."

Ein großer Dank geht an alle Mitgliedsorganisationen und Unterstützende für ihr vielfältiges Engagement.

Wir wünschen den anderen drei Bewerbern viel Erfolg für den weiteren Prozess – Deutschland kann und sollte Olympische und Paralympische Spiele ausrichten.