Die Energie Nothilfe Sport hat Hamburger Vereine in einer kritischen Phase wirksam entlastet – jetzt rücken Verbrauchssenkung, gute Tarife und klimafreundliche Sanierungen in den Fokus.

Turnhalle in neu und alt, Bild mit KI erstellt

Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Jahre 2022 stiegen die Energiekosten in Deutschland. Betroffen waren auch zahlreiche Hamburger Sportvereine mit ihren vereinseigenen Anlagen, die intensiv genutzt werden. Aufgrund ihrer Energieverbräuche waren die zum Teil deutlichen Energiepreiserhöhungen unmittelbar ein großes Problem für viele Vereine.

Die staatlichen Energiepreisdeckel des Jahres 2023 haben geholfen, dass diese Kosten bei vielen Vereinen nicht sofort komplett aus dem Ruder gelaufen sind. Sportbehörde und Hamburger Sportbund vereinbarten das Nothilfeprogramm „Energie Nothilfe Sport“. Damit konnten die deutlichen Energiepreissteigerungen von über 25% bis zu den staatlichen Energiepreisdeckeln gut abgefedert werden. Gefördert wurden 109 Vereine mit einer Gesamtsumme von 2,2 Millionen Euro.

Die Anträge konnten beim HSB komplett digital eingereicht werden und der HSB übernahm die Berechnung der Energiepreissteigerungen für jeden eingereichten Zähler. Das Nothilfeprogramm hat die vereinseigenen Anlagen in dieser kritischen Preisperiode abgesichert und war erfolgreich: Kein Verein musste seine Anlage aufgrund der Preissteigerungen schließen.

Dennoch zeigt die Auswertung des HSB, dass es eine wichtige Zukunftsaufgabe der Vereine ist, ihre Energiekosten enger im Blick zu haben. Über unseren Partner HED steht jeder HSB-Mitgliedsorganisation mittlerweile eine kostenlose Möglichkeit zur Verfügung, um die Energiekosten vereinseigener Anlagen zu überprüfen und günstige Tarife abzuschließen. Jeder Euro, der nicht in Energiekosten gesteckt werden muss, kann für den Sport eingesetzt werden.

Klar ist, dass die Verbräuche der Anlagen zukünftig gesenkt werden sollten. Nicht-fossile Energieträger sind ein Weg, um Entwicklungen - wie der steigenden CO2-Bepreisung und dem höheren Preisniveau - insbesondere bei Gas, Öl und Fernwärme etwas entgegen zu setzen. Für diese Sanierungsmaßnahmen hat der HSB mit dem Senat das erfolgreiche Förderprogramm Sportklima 2.0 auf den Weg gebracht, das von Vereinen gut angenommen wird und ebenfalls komplett digital beantragt werden kann.

Informationen zu Sportklima 2.0  findet man auf unserer Website.