Wie aber diejenigen davon überzeugen, denen es an Motivation fehlt? Der gemeinsam vom Landessportamt, dem Amt für Gesundheit, dem Hamburger Sportbund sowie dem ParkSportInsel e.V. in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern erarbeitete Aktionsplan, der genau diese Frage in den Mittelpunkt stellt, wurde heute veröffentlicht.

Bild des Aktionsplans Gesundheit durch Bewegung

Die Broschüre gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Ziele und Schwerpunkte im Themenbereich Sport, Bewegung und Gesundheit.

Der Aktionsplan identifiziert vier Handlungsfelder, die sich dafür eignen, mehr Angebote und Strukturen zur niedrigschwelligen Bewegungsförderung zu schaffen. Praktische Bewegungsangebote, qualifizierende und motivierende Maßnahmen, aber auch strukturelle Herausforderungen wurden unter Einbeziehung der Bezirke zusammengetragen.

Ziel ist es, mehr Aktivität, Sport und Bewegung für Alle zu erreichen. Unter dem Motto „einfach loslegen, rausgehen, ausprobieren“ sollen möglichst viele Menschen in Bewegung kommen.

Die Maßnahmen beziehen sich im Kern auf die Aktivierung der Bevölkerung zu Bewegung und Sport im öffentlichen Raum und im Alltag und sind als Bestandteil einer umfassenden Bewegungs- und Gesundheitsförderung gedacht.

Hintergründe der Entwicklung des vorgelegten Aktionsplans bilden die Beschlüsse der Sportminister- und der Gesundheitsministerkonferenzen sowie die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung. Die Arbeitsgruppe „Sport, Bewegung und Gesundheit“ hat aus diesen Empfehlungen heraus die Idee entwickelt, Maßnahmen thematisch zu bündeln und in Form eines Aktionsplans zu kommunizieren.

Katrin Gauler, Referatsleitung Sportentwicklung, sagt dazu: "Ich freue mich sehr, dass nun ein Hamburger Aktionsplan mit Fokussierung auf Gesundheitsförderung auf den Weg gebracht werden konnte. Die Sportvereine spielen hier eine wichtige Rolle als starke und vor allem qualifizierte Akteure für die Umsetzung in ihren Stadtteilen."

Wichtig und erforderlich ist dabei die Einbeziehung der Bezirksämter, weil der Aktionsplan einen Sozialraum-bezogenen Ansatz verfolgt. Dafür ist die Einbeziehung der lokalen Akteure in den Quartieren und Stadtteilen von zentraler Bedeutung, um die Menschen in ihren Lebenswelten ansprechen und langfristig zu Bewegung motivieren zu können.

Der Aktionsplan richtet sich sowohl an Verwaltung, Politik und Akteure als auch an alle interessierten Menschen, die sich darüber informieren möchten, welche gemeinsamen Themen die für Sport und Gesundheit zuständigen Fachbehörden in Kooperation mit den Bezirken verfolgen, um mehr gesundheitsförderliche Bewegungsangebote zu schaffen. 

Der Aktionsplan kann hier heruntergeladen werden.