Partnerschulen im Leistungssport

Die Stadt Hamburg, der Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP) und wir haben das Ziel, sportlich hochbegabte Jugendliche mit den Partnerschulen des Nachwuchsleistungssports (PdN)  und den Partnerschulen des Spitzensports (PdS)  ein Angebot zu unterbreiten, in dem sportliche Förderung und schulische Belange in Einklang gebracht werden.

Ziel des Konzeptes zur Förderung des Nachwuchsleistungssports Verbundsystem Schule-Leistungssport ist, in möglichst vielen Gebieten Hamburgs leistungssportlich aktive Schulen als Partnerschulen des Nachwuchsleistungssports zu etablieren und zu fördern.

Das Verbundsystem Schule-Leistungssport hilft den Kindern und Jugendlichen Schule und Leistungssport miteinander zu vereinen. Innerhalb des Verbundsystems stellen die Partnerschulen des Nachwuchsleistungssports (PdN) die regionale Basis für die Förderung des Nachwuchsleistungssports in Hamburg dar. In den Schulen werden sogenannte Sportklassen eingerichtet. In diese Sportklassen werden Schüler und Schülerinnen aufgenommen, die die jeweiligen sportartspezifischen Kriterien erfüllen. Die PdN dienen den Kindern und Jugendlichen als Unterstützung, damit die zeitliche Trainingsbeanspruchung optimal mit den schulischen Belangen verbunden werden kann. Die PdN bieten den Nachwuchsleistungssportlern eine individualisierte und verstärkt spezialisierte sportliche Förderung, hierbei ist die Kooperation mit aktiv nachwuchsleistungssporttreibenden Vereinen unabdingbar. Voraussetzung für die Anerkennung als PdN ist die Erfüllung verschiedener Kriterien im schulischen, pädagogischen und leistungssportlichen Bereich.

Die PdN erhalten eine dreiviertel Lehrerstelle, mit der unterrichtliche  Qualitätsansprüche gewährleistet werden sollen. Zudem werden die PdN bei der Ausstattung ihrer Sportinfrastruktur prioritär behandelt. Die  Zusammenarbeit mit den Vereinen und Fachverbänden ermöglicht den PdN durch ausgebildete Trainer ein qualitativ hochwertiges Training. Ein weiterer Vorteil für die PdN ist der positive Imagetransfer, der durch den Sport auf die jeweiligen Schulen übertragen wird.

Schulen, die daran interessiert sind bis zum 1. August eines  Jahres Partnerschule des Nachwuchsleistungssports zu werden, können die Anträge zur Anerkennung bis zum 31. Januar des jeweiligen Vorjahres schriftlich an das Sportreferat der Behörde für Schule und Berufsausbildung richten.

Ein Gremium, bestehend aus zwei Vertreter/innen der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), je einer Vertreterin/eines Vertreters der Behörde für Inneres und Sport, des  HSB und des Olympiastützpunktes trifft die Entscheidung über die Vergabe des Titels. Die Anerkennung des Titels erfolgt für vier Jahre.

Bisher haben wir folgende Partnerschulen des Leistungssport:

  • Stadtteilschule Alter Teichweg
  • Gymnasium Heidberg

Für weitere Informationen steht ihnen Niclas Hildebrand zur Verfügung.

Den kompletten Text aus unserem Magazin "sportwelt" können Sie hier im download (rechts) lesen.

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