Unsere Athleten

Wie schon bei den Olympischen Spielen liefern wir auch während der Paralympischen Spiele in Rio den Überblick über die Hamburger Athletinnen und Athleten. Wer startet wann? Wo kann der Wettkampf verfolgt werden? Welches Ergebnis haben die Hamburgerinnen und Hamburger erreicht? Diese Fragen werden täglich über mehrere Online-Kanäle beantwortet. Hier stellen wir die Sportlerinnen und Sportler kurz vor.

Bogenschießen

Jennifer Heß (SV Hausbruch)

Jennifer startet in Rio mit dem Recurvebogen im Mixed-Team. Sie gehört zu den besten acht Bogenschützinnen der Welt und gilt als besonders nervenstark. Bis zu 200 Pfeile täglich hat die 41-Jährige in ihrem Verein abgeschossen, um fit für die Spiele zu sein. Und ihr Markenzeichen, der Schlapphut, ist sicherlich auch dabei.

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Handbike

Dorothee Vieth (HSV)

In Peking 2008 holte sie als 47-Jährige zweimal Bronze. 2012 in London wurden es Silber und Bronze im Straßenrennen und dem Zeitfahren. Jetzt wurde die Konzertmeisterin (55) für ihre dritten olympischen Spiele nominiert. Es soll der passende Abschluss für ihre Karriere sein.

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Parakanu

Edina Müller (Hamburger Kanu Club)

Sie ist ein sportliches Phänomen. Zuerst ihre olympische Karriere im Rollstuhlbasketball:  Silber in Peking 2008, Gold in London. In  Rio startet die 33-Jährige nun im Parakanu. „Leistungssport ist eine Sucht“, sagt die Hamburger Sportlerin des Jahres 2012, vermutlich mit dem Blick auf eine weitere Medaille.

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Rollstuhlbasketball

Annika Zeyen (BG Baskets Hamburg )

Seit drei Jahren spielt die Rekordnationalspielerin bei den Baskets und verbindet mit Hamburg: „Ein perfektes sportliches Umfeld und eine wunderschöne Stadt.“ Sie nimmt bereits zum vierten Mal an den Paralympics teil. In London 2012 war sie mit 88 Punkten zweitbeste Werferin ihrer Mannschaft und mit 38 Assists beste Vorbereiterin.

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Gesche Schünemann (BG Baskets Hamburg)

Nach einem Kreuzbandriss  und einem Knorpelschaden, der auch durch mehrere Operationen nicht mehr zu reparieren und Basketball als Fußgängerin damit nicht mehr möglich war, entschied sich die heute 33-Jährige für den Rollstuhl als Sportgerät. Seit 2013 spielt die gebürtige Gießenerin in der Hansestadt und möchte ihren persönlichen Medaillenspiegel um ein weiteres Olympiagold erweitern.

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Kai Möller (BG Baskets Hamburg )

Über die Umwege Zwickau und Kaiserslautern kehrt der 25-Jährige in der kommenden Saison wieder zu seinem alten Verein in Hamburg zurück und hat bei den Baskets einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der Weg zu Edelmetall in Rio führt nur über die Favoriten USA, Australien und Großbritannien.

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Maya Lindholm (BG Baskets Hamburg )

Maya wurde bereits mit 18 in die Nationalmannschaft berufen, heute hat die 25-Jährige bereits einige Trophäen im Schrank. Die Ergotherapeutin beim BG Klinikum Hamburg konnte sich mit ihrer Halbtagsstelle intensiv auf Rio vorbereiten. Natürlich ist auch für eine erfahrene Turnierspielerin Olympia etwas ganz Besonderes: „Das ist schon eine andere Flamme, die in einem brodelt.“

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Simone Kues (BG Baskets Hamburg )

Eigentlich hatte die 39-Jährige ihre sportliche Karriere schon beendet und war in London nicht dabei. Doch Holger Glinicki mochte auf ihre Erfahrung nicht verzichten: „Mit der Rückkehr von Simone Kues haben wir uns mit viel Erfahrung und individueller Klasse im Lowpointer Bereich verstärkt.“ Und vielleicht kann die Psychologin ja auch dem Team im mentalen Bereich weiterhelfen.

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Segeln

Heiko Kröger (Norddeutschen Regatta-Verein)

Deutschlands Segler des Jahres hat den Nationenstartplatz in der Klasse 2.4mR gesichert. Er hat sich aufgrund der katastrophalen Wasserqualität im Segelrevier extra impfen lassen. „Hier segelt die Angst mit. Es ist ja alles voller Bakterien und multiresistenter Keime.“

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