Neue Förderrichtlinien für Integration durch Sport

Welche Bedeutung Integrationsarbeit für den organisierten Sport in Hamburg hat, zeigte die Besucherzahl unserer Infoveranstaltung am 17. Januar im Haus des Sports.

Anlass der von unserem Programm „Integration durch Sport“ in Kooperation mit dem Landessportamt organisierten Veranstaltung waren die neuen Richtlinien zur Förderung von Integration im und durch Sport im Jahr 2017.

Staatsrat Christoph Holstein (Behörde für Inneres und Sport, Bereich Sport) und Ralph Lehnert (Geschäftsführer HSB) begrüßten die Gäste und zeigten sich erfreut über das große Interesse der Hamburger Sportvereine am Thema Integration. Gelobt wurde rückblickend der gemeinsame Prozess zur Entwicklung der Förderrichtlinien, Antrags- und Abrechnungsmodalitäten.

Wir haben, basierend auf dem Bürgerschaftsbeschluss durch die Unterstützung der rot-grünen Koalitionsmehrheit für den Bereich Integration durch Sport, zusätzlich zum Sportfördervertrag 800.000 € für die kommenden zwei Jahre erhalten. Zudem werden über das Bundesprogramm Integration durch Sport weitere Mittel zur Verfügung gestellt.

Die Verteilung der Mittel erfolgt ab diesem Jahr in zwei Bereichen. Gefördert werden zum einen Einzelmaßnahmen, die sich untergliedern in zielgruppenspezifische Angebote, Besondere Veranstaltungen und Qualifikationen. Zum anderen besteht für Vereine die Möglichkeit sich als Stützpunktverein im Programm Integration durch Sport zu bewerben und entsprechende Fördermittel zu erhalten. Unsere Stützpunktvereine zeichnen sich durch langfristige und nachhaltige sowie strukturelle Verankerung der Integrationsarbeit im Verein aus.

Nähere Informationen zur Stützpunktvereinsförderung sowie zum Bewerbungs- und Auswahlprozess erhalten Sie bei unserer Programmmitarbeiterin Sina Hätti.