„!Nie wieder“: Zeichen setzen gegen jegliche Form der Diskriminierung

Zum 14. Mal startet die Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball" ihre Kampagne zum Gedenken für die Opfer des Nationalsozialismus mit Veranstaltungen rund um den 27. Januar.

Wie jedes Jahr wendet sich die Initiative an Fans und Fanprojekte des Fußballs sowie über die Landesverbände und den Deutschen Fußball-Bund an die Vereine.
"!Nie wieder", diese Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau, haben Fußballfreunde 2004 aufgegriffen und den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ ins Leben gerufen. Am 27. Januar 2004 wurde die Initiative in der Evangelischen Versöhnungskirche, KZ-Gedenkstätte Dachau, gegründet. Die Anregung kam aus Italien. Ein Bündnis aus Einzelpersonen, Fangruppen und Fanprojekten, Vereinen, Verbänden und Institutionen aus dem Fußball gedenkt seitdem der preisgegebenen Familienmitglieder und engagiert sich für eine würdige Gedenkkultur und für ein Stadion ohne Diskriminierung. 

Die Bündnispartner setzen mit klugen, kreativen Aktionen und Veranstaltungen ein unübersehbares Zeichen gegen den alltäglichen und aktuellen Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit und des Antisemitismus an den Spieltagen rund um den „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus”. Der inhaltliche und organisatorische Aktionsbogen spannt sich über die ganze Republik und bezieht in seiner europäischen Variante punktuell die Schweiz, Österreich und Italien mit ein.

„! Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ lädt dazu ein, „ein machtvolles Zeichen gegen den allgegenwärtigen Rassismus, gegen jegliche Form der Diskriminierung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ zu setzen.

Der folgende Text steht zur Veröffentlichung in Stadionmagazinen, online oder in anderen Publikationen zur Verfügung.

(Quelle: DOSB und Initiative Erinnerungstag im deutschen Fußball)