BC Hanseat auf Platz 4

Großer Stern des Sports

Hamburg, 23. Januar 2017 – Der BC Hanseat erreicht den 4. Platz im Bundesfinale der Sterne des Sports. Bundespräsident Joachim Gauck und DOSB-Präsident Alfons Hörmann übergaben die Auszeichnung an Hussein Ismail (BC Hanseat) und Dr. Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank) in Berlin.

Zitat Dr. Reiner Brüggestrat, Vorstandssprecher Hamburger Volksbank:

"Der Goldene Stern für den BC Hanseat zeigt, dass auch ein kleiner Verein in einem speziellen Stadtteil wie St. Pauli hervorragende Arbeit leisten kann. Dazu gehört Respekt vor unterschiedlichen Talenten, eine Wertschätzung des Unterschieds und sportliche Entschlossenheit. Mit dieser Haltung und den vielen Zielen, die bislang erreicht wurden, ist dieser Verein zum Vorbild für den Hamburger Breitensport geworden. Wir gratulieren herzlich!"

Zitat Ralph Lehnert, Vorstandsvorsitzender Hamburger Sportbund:

„Diese Auszeichnung auf Bundesebene ist eine wertvolle Anerkennung des Engagements unseres Hamburger Vereins. Der BC Hanseat hat mit seinem Engagement für Flüchtlinge Beispielgebendes geleistet. Unsere Vereine verdienen, dass ihre Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Ein solcher Preis hilft dabei.“

Zitat Hussein Ismail, BC Hanseat:

"Wir sind sehr glücklich und stolz über den 4. Platz. Für den BC Hanseat ist diese Auszeichnung eine große Ehre. Der Goldene Stern motiviert uns, mit unserem Integrationsprojekt genau so weiterzumachen."

Der BC Hanseat wurde ausgezeichnet für sein Integrationsprojekt „Durchboxen und ankommen“. Seit 2015 trainieren 35 Flüchtlinge an drei Tagen in der Woche kostenlos in einer kleinen Halle in der Seilerstraße auf St. Pauli. Die Ausrüstung wird vom Verein gestellt und von privaten Spendern und Sponsoren finanziert. Das Projekt dient der Stärkung des Selbstbewusstseins, der schnelleren Integration in die Gesellschaft und dem Lernen der deutschen Sprache. Der BC Hanseat ist sportlich besonders im Frauen-Boxen erfolgreich. In Planung ist darum, gezielt auch geflüchtete Frauen und Mädchen anzusprechen. Die Schirmherrschaft über das Projekt „Durchboxen und ankommen“ übernahm Box-Weltmeisterin Susianna Kentikian.