Sparmaßnahmen im HSB durch Sportfördervertrag begründet

Das Hamburger Abendblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 24. Februar über Einsparungen in den Bereichen Personal und Leistungssportförderung im HSB. Die Maßnahmen sind richtig dargestellt, der Bezug zum Austritt von Sportspaß e.V. ist aber falsch.

Die Einsparungen sind notwendig, da die Behörde für Inneres und Sport dem HSB mit dem Sportfördervertrag 2017/2018 Einsparungen in Höhe von 75.000 € in 2017 und 150.000 € in 2018 auferlegt.

In den vergangenen Wochen hat der HSB eine Aufgaben- und Effizienzanalyse unter externer Beratung durchgeführt. Das Ergebnis interner Analysen und einer Befragung der Mitgliedsorganisationen führte zu dem Ergebnis, dass der HSB richtig aufgestellt ist und sich sinnvolle Personaleinsparungen nicht ableiten lassen.

Damit musste sich der HSB dazu entscheiden, Einschränkung der Servicequalität in Kauf zu nehmen. Beschlossen wurde, eine halbe Personalstelle im Bereich der HSB-Talenttrainer zu streichen. Im Bildungsbereich wird eine volle Personalstelle eingespart. Dies führt zu einer reduzierten Betreuung der HSB-Talentgruppen und zu einem verringerten Seminar- und Beratungsangebot für die Hamburger Sportvereine und -verbände.

Darüber hinaus wird der HSB sich auf seine Kernaufgabe Nachwuchsleistungssport konzentrieren und sich aus den Förderungen von Spitzensportmaßnahmen zurückziehen. Dies betrifft die Förderung des TEAM HAMBURGs und den Olympiastützpunkt.

Weitere Maßnahmen, die für die Erfüllung der Einsparvorgaben notwendig sind, werden aktuell noch geprüft.