Sport als Beruf

Der Sport bietet nicht nur vielseitige Freizeitmöglichkeiten, sondern auch interessante Berufsfelder, die Sportpraxis, Sportverwaltung und Sportwissenschaft beinhalten.

Sport- und Fitnesskaufmann/kauffrau
Sport- und Fitnesskaufleute sind in den Geschäfts- und Organisationsbereichen von Verbänden, Vereinen, Betrieben der Fitnesswirtschaft und in der kommunalen Sport- und Sportstättenverwaltung tätig. Sie sind unmittelbar in den Verwaltungsbereich des jeweiligen Sportbetriebs eingebunden und nehmen dort Verwaltungs- und Organisationsaufgaben wahr. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der HSB bildet für diesen Beruf aus und organisiert regelmäßige Treffen der Ausbilder aus den Sportvereinen und –verbänden.

Sportfachmann/fachfrau
Sportfachleute sind in der Sportwirtschaft, insbesondere im Geschäfts-, Sport- und Trainingsbetrieb von Sportvereinen und -verbänden sowie in Sport- und Fitnessstudios tätig. Die Ausbildung dauert drei Jahre und hat zu einem großen Teil die gleichen Inhalte wie die der Sport- und Fitnesskaufleute, ist aber stärker auf die Sportpraxis (Trainingsbetrieb) ausgerichtet.

Sportfachwirt/in
Mit dem öffentlich-rechtlichen Abschluss zum/zur Sportfachwirt/-in (IHK) wird für Tätigkeiten in Sportvereinen, Sportverbänden, kommunalen Sportanlagen, aber auch privatwirtschaftlich organisierten Sport- und Freizeitanlagen qualifiziert. Bei der Weiterbildung zum Sportfachwirt (IHK) handelt es sich um staatlich geprüften und zugelassenen Fernunterricht, bestehend aus 19 Studienheften und 4 Wochenendseminaren (z.B. beim IST-Studieninstitut in Düsseldorf). Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter im kaufmännischen oder organisatorischen Sportbereich, Mitarbeiter von Sportvereinen und -verbänden sowie Mitarbeiter kommerzieller Sportanbieter. Informationen erteilen die Industrie- und Handelskammern (IHK).

Universitäre Ausbildungen
Die Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland bieten verschiedene Studiengänge und Ausbildungsabschlüsse im Bereich des Sports an. Das Spektrum reicht dabei von dem/der Sportlehrer/in (1. Staatsexamen), Diplomsportlehrer/in und Diplomsportwissenschaftler/in bis hin zu spezialisierten Studienabschlüssen (Sportökonom/in, Bachelor, Master u.a.). Auskünfte erteilen die Universitäten und Fachhochschulen.

Diplomtrainer/in
Die Ausbildung an der Trainerakademie Köln des DOSB ist integraler Bestandteil der DOSB-Rahmenrichtlinien für die Ausbildung. Das Studium schließt mit dem Titel "staatlich geprüfte/r Trainer/in - Diplom-Trainer/in des Deutschen Olympischen Sportbundes" ab. Dies stellt gleichzeitig die höchste Lizenzstufe im System der Trainerausbildung des deutschen Leistungssports dar. Zielgruppe sind im Leistungs- und Spitzensport tätige Trainer/innen sowie ehemalige bzw. noch aktive Athleten, die im Trainerberuf tätig werden wollen.

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28.10.2015 - 11:38
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