Erasmus+: Projektvorschläge gesucht

Der Aufruf umfasst alle Programmkapitel, inklusive der Förderlinie für den Sport.

Organisationen, die Fördermittel beantragen wollen, müssen die Kriterien und Konditionen für Teilnahme und Förderung erfüllen, die im Leitfaden dargelegt sind. Das Dokument enthält detaillierte Informationen zu Zielen, Antrags- und Vergabekriterien der verschiedenen Projektarten und bildet daher die Grundlage für alle Antragsteller.

Antragsfrist ist der 5. April 2018.

Nach den Verbesserungen des Sportprogramms in den letzten zwei Jahren (Einführung der Kleinen Kooperationspartnerschaften 2016 und Umsetzung von Einheitskosten für weite Teile des Budgets in 2017) bleibt ein Großteil der Konditionen dieses Jahr unverändert.

Für Kooperationspartnerschaften (Minimum 5 Partner aus 5 Ländern, Maximalförderung von 400.000 EUR), wird die thematische Mittelverteilung wie folgt aussehen:

  • ca. 25 Prozent für Projekte, die die Beteiligung an Sport und körperlicher Aktivität unterstützen (Prioritäten 1 und 2);
  • ca. 25 Prozent für Projekte zur Bildungsförderung im und durch Sport mit besonderem Schwerpunkt auf der Entwicklung von Fertigkeiten sowie der Umsetzung der EU-Leitlinien zu dualen Karrieren von Sportlerinnen und Sportlern und Projekte zur Unterstützung von Freiwilligentätigkeit im Sport (Prioritäten 3 und 4);
  • ca. 20 Prozent für Projekte zur Unterstützung der Integrität des Sports, wie Kampf gegen Doping und Spielmanipulation und Good Governance im Sport (Prioritäten 5, 6 und 7);
  • ca. 30 Prozent für Projekte zur Bekämpfung von Gewalt, Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz im Sport und Projekte, die die Schaffung inklusiver und gleichberechtigter Möglichkeiten im Sport ermutigen sollen (Prioritäten 8 und 9).

Der Programmleitfaden betont zudem, dass auf all diesen Gebieten die Gleichstellung der Geschlechter gefördert werden soll sowie die Zusammenarbeit mit den Partnerländern.

Die kleinen Kooperationspartnerschaften (Minimum 3 Partner aus 3 Ländern, Maximalförderung von 60.000 EUR) sollen die folgenden Ziele verfolgen:

  • Förderung der sozialen Integration und Chancengleichheit im Sport;
  • Förderung von europäisch angestammten Sport und Spiele;
  • Unterstützung der Mobilität von Freiwilligen, Coaches, Managern und Personal von gemeinnützigen Sportorganisationen;
  • Schutz der Athleten, insbesondere der jüngsten unter ihnen, vor gesundheitlichen Risiken durch die Verbesserung der Trainings- und Wettbewerbsbedingungen;
  • Bildungsförderung im und durch Sport mit besonderem Schwerpunkt auf der Entwicklung von Fertigkeiten.

Die Ziele der Gemeinnützigen Sportveranstaltungen bleiben im Vergleich zur letzten Ausschreibung ebenfalls gleich:

  • Ehrenamt im Sport;
  • Soziale Inklusion durch Sport;
  • Geschlechtergleichstellung im Sport;
  • Gesundheitsfördernde körperliche Aktivität (HEPA);
  • Umsetzung der Europäischen Woche des Sports.

Quelle: DOSB