HSB-Strategie 2018-2021

Sportvereine und –verbände sind das Rückgrat der Active City

Hamburg, 13. Februar 2018 – Der Hamburger Sportbund hat heute sein Programm für die Legislatur des Präsidiums 2018 bis 2021 vorgestellt. Defi- niert wurden Leitziele, an denen sich die Arbeit jederzeit orientiert und stra- tegische Ziele, die bis 2021 erreicht werden sollen.

„Wir unterstützen die Idee der Active City. Viele Impulse, die Hamburg zu einer solchen Stadt machen, geben unsere Sportvereine und –verbände seit langer Zeit. Sie sind darum das Rückgrat der Active City“, sagte HSB- Präsident Dr. Jürgen Mantell.

In seinem Programm schreibt der HSB fest, die gemeinsamen Interessen seiner Vereine und Verbände zu vertreten. Hierfür definiert er acht Hand- lungsfelder. Der Breitensport für alle Hamburgerinnen und Hamburger steht gleich gewichtet neben der Arbeit im Nachwuchsleistungssport.

Zentrale Themen sind ebenfalls die solide Finanzierung des Sports und die Sportinfrastruktur. „Die Sportvereine und –verbände leisten einen entschei- denden Beitrag zur Gestaltung ihrer Quartiere und der Active City. Darum ist es legitim, eine angemessene Förderung ihrer Arbeit zu fordern. Außerdem braucht der Sport in den Quartieren Raum, um zu funktionieren“, so Mantell.

Die Förderung des Sports verhandelt der HSB aktuell mit der Behörde für Inneres und Sport. Der Sportfördervertrag für die Jahre 2019/2020 soll im Frühjahr 2018 vorliegen. Nachdem der Sport lange nicht im Bewusstsein der Stadtentwicklung verankert war, wird er von den Verantwortlichen zuneh- mend wahrgenommen und genutzt. Der HSB bringt sich in die Planungspro- zesse ein und vertritt dort die Interessen seiner Mitglieder.

Unverändert hohe Bedeutung hat im Sport die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten. Das Programm „Integration durch Sport“ arbeitet eng mit Verei- nen zusammen, die niedrigschwellige Sportangebote machen und das The- ma langfristig in die Vereinsstrukturen aufnehmen.

Die Flüchtlinge von heute sind die Migranten von morgen. Darum ist diese Arbeit ein Projekt mit langer Laufzeit. Auch wenn wir nicht mehr mit einer großen Flüchtlingswelle konfrontiert sind, sind diese Menschen trotzdem immer noch da. Der Sport bietet gute Möglichkeiten, sie in unsere Nachbar- schaft zu integrieren“, so Mantell.