Bei einem ersten Match konnten die Kinder ihr neues Wissen zum Rollstuhlbasketball testen.

Rolli-Allianz: Wendige Flitzer beim Rollstuhlbasketball

Toller erster Projekttag an der Stadtteilschule Alter Teichweg.

Zielgruppe der Hamburger Rolli-Allianz sind Schüler bis 18 Jahren an allen Hamburger Regelschulen und Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf.

Der Projekttag  am 12. April an Stadtteilschule Alter Teichweg stand unter der Schirmherrschaft der Senatskoordinatorin Ingrid Körner.
Die Gleichstellungsbeauftragte erinnerte daran, dass die Rolli-Allianz vor mehr als einem Jahr gegründet worden sei. "Die Rolli-Allianz will gemeinsame Begegnungen schaffen zwischen euch Fußgängern und euch Rollstuhlfahrer-Kindern", sagt Körner. "Und dazu ist Rollstuhl-Basketball wunderbar geeignet. Wir probieren einfach, was wir damit schaffen können. Mit Begegnungen wie diesen erreichen wir, Vorurteile abzubauen, euch gegenseitig kennenzulernen, ein Miteinander zu schaffen und ganz neue Erfahrungen zu gewinnen", fügte sie hinzu.

Unter der Leitung von Peter Richarz, Lehrbeauftragter beim Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) und Jugend-Nationaltrainer, jagten die Schüler bei ihrem Match über das Spielfeld. Immer wieder gab Richarz neue Tipps und zeigte viele Tricks. Dabei lernen die Schüler, sich mit dem Rollstuhl zu bewegen und einen Basketball aus dem Rollstuhl in den Korb zu werfen. So wird gemeinsame Sporttreiben im Rollstuhl für behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche  mit Unterstützung der Hamburger Rolli-Allianz jetzt zur Normalität.

Im Anschluss gab einen Ausblick auf die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft im August in Hamburg. Wenn dann 28 Profimannschaften aus 19 Ländern kämen, sei dies für die Kinder eine gute Gelegenheit, sich dabei vielfältig einzubringen.

In der Hamburger Rolli-Allianz haben sich der Deutsche Rollstuhl-Sportverband, die Stiftung Allianz für Kinder und der Verein Allianz für die Jugend zusammengeschlossen. Partner sind ebenso das BG Klinikum Hamburg, die Evangelische Stiftung Alsterdorf, der Hamburger Sportbund sowie der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg.
Die Laufzeit des Projektes ist vorerst für den Zeitraum von drei Jahren ausgelegt.