Coloplast-Ratgeber

Welche Rechte habe ich?

Für Menschen mit neurogenen Blasen- und Darmfunktionsstörungen stellen sich im Alltag viele rechtliche und finanzielle Fragen. Im Ratgeber „Welche Rechte habe ich?“, der online verfügbar ist, hat unser Partner Coloplast die wichtigsten Informationen für Kontinenzpatienten zusammengefasst.

Mit einer Behinderung Auto fahren – geht das? Was können Betroffene tun, wenn ihr Hilfsmittelantrag abgelehnt wird? Der Coloplast-Ratgeber* „Welche Rechte habe ich?“ behandelt informativ und verständlich Themenkomplexe wie Pflegeunterstützung, Nachteilsausgleich, Mobilität, Arbeit und Hilfsmittelantrag. 

Grundsätzlich haben gesetzlich Versicherte bei Bedarf Anspruch auf eine Versorgung mit Hilfsmitteln. Um diese über die gesetzliche Krankenversicherung verschrieben zu bekommen, sollten Betroffene sich an ihren behandelnden Arzt wenden. Dieser wird eine entsprechende Verordnung ausstellen. Lehnt die Krankenkasse den Hilfsmittelantrag ab, besteht das Recht, Widerspruch einzureichen. Im Ratgeber finden sich Tipps zum Thema.

Welche Leistungen gibt es?

Als pflegebedürftig gelten Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung in erheblichem oder höherem Maße Hilfe benötigen. Ein Antrag auf Pflegegrad wird bei der der Krankenkasse angeschlossenen Pflegekasse gestellt. Je höher der Pflegegrad, desto umfassender müssen die Hilfen sein.

Menschen mit neurogener Blasen- und Darmfunktionsstörung stehen darüber hinaus auch einige finanzielle Unterstützungen zu, die für mehr Teilhabe im Alltag sorgen. Dazu gehört unter anderem das Persönliche Budget, bei dem man Geldleistungen anstelle von Dienst- oder Sachleistungen erhält. Somit kann jeder selbstständig entscheiden, welche Hilfen für ihn persönlich am besten sind. Daneben stehen einem unter bestimmten Voraussetzungen auch Steuererleichterungen, Kindergeld oder Zuschüsse beim Umbau der Wohnung zu.

Selbstbestimmt unterwegs

Möchten Menschen mit einer Behinderung selbst ein Auto fahren, können sie bei ihrem zuständigen Landratsamt oder der Stadtverwaltung einen Antrag auf Erteilung einer Fahrererlaubnis stellen. Viele Fahrschulen sind mittlerweile auf die Ausbildung von Menschen mit körperlichen Einschränkungen spezialisiert. Individuelle Anpassungen im Auto, beispielsweise durch spezielle Lenkräder oder Einstieghilfen für Rollstuhlfahrer, ermöglichen ein selbstständiges Fahren oder Mitfahren.

Auch im Arbeitsleben sind spezielle Nachteilsausgleiche möglich, was Urlaub, Kündigung, Arbeitsleistung oder Parkmöglichkeiten angeht. So müssen Arbeitnehmer mit Schwerbehinderung zum Beispiel keine Überstunden leisten, wenn sie mit der Mehrarbeit nicht einverstanden sind. Finanzielle und rechtliche Fragen können im Alltag schnell zur Stolperfalle werden. Da ist gut, wenn man Bescheid weiß!

* Der Ratgeber erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.