HSB-Mitgliederversammlung: Zustimmung für Sportfördervertrag

Die Vereine des HSB haben bei der Mitgliederversammlung mit deutlicher Mehrheit dem Abschluss des Sportfördervertrags zugestimmt. Anwesend waren rund 170 Vertreterinnen und Vertreter der Sportvereine und -verbände in Hamburg und Ehrengäste, darunter auch Andy Grote, Innen- und Sportsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, und Staatsrat Christoph Holstein.

Eine Erhöhung der Förderung von HSB und Hamburger Fußballverband (HFV) auf knapp Euro 10 Millionen bedeuten eine deutliche Steigerung zum bisherigen Vertrag und wirken sich vor allem auf die Breitensportentwicklung und die Sportinfrastruktur der Stadt positiv aus. Mitgliedsvereine und –verbände werden ebenfalls deutlich bessergestellt.

HSB Präsident Dr. Mantell sagte dazu: „Das verhandelte Paket ist gut und wir sind mit dem Ergebnis alles in allem zufrieden. Vor allem die Investitionen in die Sportinfrastruktur sind großartig, weil es die Möglichkeiten des Sports unserer Stadt verbessert. Wir danken der Bürgerschaft für ihre Unterstützung.“

„Doch wäre es für die Zukunft wünschenswert, mehr echte politische Diskussionen über Ziele einer Sportförderung in Hamburg zu führen als viele hundert Stunden in Details zu stecken“, fügte er hinzu.

Das HSB-Präsidium berichtete den Mitgliedern des Weiteren über seine Zielsetzungen, die die städtische Strategie der Active City unterstützen und Hamburg weiter dazu verhelfen sollen, als echte Sportstadt wahrgenommen zu werden. Weitere Punkte waren eine Stellungnahme zum Thema E-Sports und zum Thema Sportklassifizierung im Rahmen der Leistungssportreform.

Vize-Präsident Christian Okun ergänzte noch Details zu der nun im Bund durch Hamburg initiierten Steuerbefreiung von organisatorischen Leistungen von Sportfachverbänden im Rahmen des Spielbetriebs. Diese Regelung der bundesweit gültigen Abgabenordnung betrifft Organisationsleistungen von Fachver- bänden anlässlich sportlicher Veranstaltungen für ihre Mitgliedsvereine. Nach der Neuregelung sind auch diese organisatorischen Leistungen eines Sportfachverbandes ein Zweckbetrieb und daher steuerbefreit. Voraussetzung hierfür ist, dass an der sportlichen Veranstaltung überwiegend Amateursportler teilnehmen.

HSB-Präsident Dr. Jürgen Mantell und HSB-Vorstand Ralph Lehnert informierten die HSB-Mitglieder ferner über die Jahresrechnung 2017 und den Haushaltsplan 2018 sowie die Haushaltsplanungen für 2019, die von der Versammlung angenommen wurden.