Den Schwung des Jahresbeginns nutzen

Gute Vorsätze für ein bewegteres Leben nicht allzu schnell im Alltagsstress versickern lassen!

Wer hat sie nicht, die guten Vorsätze zum 1. Januar ... Gesünder essen, mit dem Rauchen aufhören, weniger oder gar keinen Alkohol, weniger Stress und was auch immer. Vor allem aber: Mehr Sport, mehr Bewegung.

In der Theorie wissen wir es ja alle: Regelmäßige Bewegung ist gesund fürs Herz, für die Muskeln, besonders für den Rücken, und sie tut ja auch der Seele gut. Ist ja auch wissenschaftlich unbestritten. Wenn da nur nicht der innere Schweinehund wäre, der einem gerne mal zuraunt: „Ach, das kannst du doch auch noch morgen machen. Ist gerade so gemütlich auf der Couch.“ Wie schnell ist dann morgen oder übermorgen, und nichts ist getan.

Im Sportverein bekommt man professionelle und meist pfiffige Anleitung mit viel Abwechslung, so dass eine Stunde Training vorübergeht wie nichts. Ganz anders, als wenn man im Wohnzimmer die Gymnastikmatte auslegt und einsam für sich Beweglichkeit, Stabilitäts- und Kräftigungsübungen macht. Außerdem ist sichergestellt, dass sofort korrigiert wird, wenn mit der Bewegung etwas nicht stimmt, eine der wichtigsten Voraussetzungen, dass man wirklich Gutes für seinen Körper tut.

Aber richtig effektiv ist das alles natürlich nur, wenn man es regelmäßig und langfristig macht. Nicht, dass wir jetzt die guten Vorsätze gleich mit zu hohen Anforderungen überfrachten wollen. Einfach mal hingehen in den Sportverein und schauen, was so geboten ist. Wenn Bewegung Spaß macht, wenn man dabei noch Menschen kennenlernt und Freunde findet, dann kommt das langfristige und regelmäßige Sporttreiben ganz von allein.

Quelle: DOSB, Autorin: Ulrike Spitz