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Deutsche fürchten Einschränkungen durch Inkontinenz beim Sport

Sport ist gesund, baut Stress ab und verbindet Menschen: Deshalb sind viele Deutsche in ihrer Freizeit gern sportlich aktiv. Aus Sicht der Bundesbürger führen körperliche Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel Inkontinenz, jedoch zu Verlust von Lebensqualität und erschweren einen aktiven Lebensstil. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der Coloplast GmbH.

Der Begriff Inkontinenz beschreibt verschiedene Einschränkungen im Bereich der Ausscheidung, die die Nutzung verschiedener Hilfsmittel erforderlich machen. Hierunter fallen nicht nur Windeln und saugfähige Vorlagen. Auch Stoma-Beutel sowie sogenannte Kondom-Urinale und Einmalkatheter, mit denen Betroffene, denen ein natürliches Entleeren der Blase nicht möglich ist, mehrmals täglich das Ablassen des Harns herbeiführen müssen, gehören dazu.

2015 hatte Coloplast erstmals eine Bevölkerungsbefragung zum Thema ‚Inklusion in Beruf und Alltag‘ durchgeführt und legt jetzt, 10 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, aktuelle Umfrageergebnisse aus 2019 vor.

Deutsche schätzen Inkontinenz beim Sport als belastend ein
Inkontinenz führt in den Augen vieler Deutscher ins besonders im Sport zu „sehr starken“ oder
„starken“ Einschränkungen der Lebensqualität. So rechnen 73 Prozent der Bundesbürger mit inkontinenzbedingten Schwierigkeiten bei sportlicher Betätigung, wie z.B. das Training im Fitnessstudio. Besonders auffällig wird diese Befürchtung im Bereich von 45- bis 59- Jährigen. 82 Prozent von ihnen erwarten, dass Inkontinenz die sportlichen Aktivitäten der Betroffenen einschränkt.

Sorge vor Verlust von Lebensqualität im Urlaub
Auch im Bereich des Reisens, der neben Sport eine wichtige Rolle spielt, erwarten viele Deutsche Probleme durch körperliche Einschränkungen, wie zum Beispiel Inkontinenz. Hier ist die Generation 60 plus im Vergleich zu den Jüngeren allerdings etwas entspannter.

„Viele Menschen glauben, dass Inkontinenzpatienten automatisch in Bewegung und Mobilität eingeschränkt sind“, sagt Henning Reichardt, Geschäftsführer bei Coloplast. „Doch den Patienten steht heutzutage eine Vielzahl von Lösungen zur Verfügung, um ihnen die Beibehaltung ihres gewohnten Lebensstils zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, Betroffene durch optimale Beratung mit dem individuell am besten geeigneten Produkt auszustatten.“ 

Hintergrundinformationen
Für die zweite Auflage der Befragung „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden 1.000 Deutsche ab 18 Jahren im Mai und Juni 2019 befragt. Das FORSA-Institut führte die repräsentative Befragung im Auftrag der Coloplast GmbH, in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung, sowie mit Unterstützung von Selbsthilfe Stoma-Welt e. V. und Inkontinenz Selbsthilfe e. V. durch. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

Weitere Informationen: https://www.coloplast.de/inklusionunternehmen

Coloplast bietet Produkte und Serviceleistungen, um das Leben von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu erleichtern. In enger Zusammenarbeit mit Anwendern werden Lösungen geschaffen, die deren sehr persönlichen medizinischen Bedürfnissen gerecht werden.

Coloplast entwickelt und vertreibt Produkte für die Stoma-, Kontinenz- und Wundversorgung sowie für die Hautpflege und die Urologie. Darüber hinaus bietet Coloplast in Deutschland Homecare-Dienstleistungen an. Coloplast ist ein weltweit operierendes Unternehmen mit mehr als 12.000 Mitarbeitern.