Bild von leerem Stadion

HSB empfiehlt Einstellung des Sportbetriebs

Der Hamburger Sportbund (HSB) hat aufgrund der sich verschärfenden Corona-Situation in Hamburg seinen Mitgliedsorganisationen dringend empfohlen den Sportbetrieb bis auf weiteres komplett einzustellen.

„Da im organisierten Sport hamburgweit tagtäglich viele tausend Menschen zusammenkommen und es derzeit wichtig ist, die Sozialkontakte zu reduzieren, ist das unsere klare Empfehlung an alle unsere Mitgliedsvereine und –verbände“, so HSB-Vorstand, Ralph Lehnert. Er bezieht sich dabei auf Regelungen der Stadt, die Kitas, Schulen und Hochschulen am Montag zu schließen, um „physische Kontakte“ zu verringern.  

Ohne behördliche Anordnung kann dies von Vereinen und Fachverbänden derzeit nur in eigener Verantwortung umgesetzt werden. Viele Vereine und Fachverbände planen einen solchen Schritt bereits oder haben es schon umgesetzt.

„Dieser Schritt ist sicher in der Sportgeschichte unserer Stadt einmalig, aber wir haben in der jetzigen Situation als größte freiwillige Personenorganisation auch eine besondere gesellschaftliche Verantwortung“, so Ralph Lehnert weiter.

Der organisierte Sport in Hamburg steht genau wie die gesamte Gesellschaft vor einer herausfordernden Situation. Für viele Vereine und Verbände, Trainerinnen und Trainer und im Sport Engagierte kann die derzeitige Situation zu schwierigen Konsequenzen führen.

„Der HSB wird sich mit den politisch Verantwortlichen hierzu austauschen, damit die derzeitige Krise nicht zu strukturellen Schäden für den Hamburger Vereinssport führt“, so HSB-Vorstand Lehnert abschließend.