Rot-Grün fördert Vereine mit 1,3 Millionen Euro zusätzlich

Sanierungsfonds Hamburg 2020

Hamburg, 15. September 2015 – Die Fraktionen von SPD und Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft haben beschlossen, dem Vereinssport aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 1,3 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. 600.000 Euro stehen für die Sanierung vereinseigener Anlagen, 600.000 Euro für die Berücksichtigung von Vereinsinteressen durch Schulbau Hamburg und 100.000 Euro für die Modernisierung der IT-Infrastruktur im Haus des Sports zur Verfügung.

„Rot-Grün zeigt, dass der Breitensport in der Zeit der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele nicht vergessen wird. Den beiden sportpolitischen Sprecherinnen danke ich sehr, dass sie sich für unsere Themen so stark gemacht haben. Mit den zusätzlichen Mitteln können wir drängende Probleme des Vereinssports lösen“, sagte HSB-Präsident Dr. Jürgen Mantell.

Die Sportvereine in Hamburg engagieren sich in der Sanierung ihrer vereinseigenen Anlagen, um das Dekadenziel 2 der Dekadenstrategie zu erreichen. Darin wird formuliert, dass die vereinseigenen wie die städtischen Anlagen "am Ende der Dekade (2020) saniert sind, woran sich die Stadt durch Zuschüsse beteiligt". Mit den zusätzlichen 600.000 Euro kann der HSB mit seinen Vereinen die bereits hohen Anstrengungen verstetigen.

Bei der Berücksichtigung von Vereinsinteressen beim Bau und bei der Sanierung von Schulsportstätten gab es bis heute Hindernisse. In Gesprächen mit dem HSB zeigte sich Schulbau Hamburg von Beginn an offen und äußerst kooperativ. Für eine angemessene Berücksichtigung der Bedarfe des Vereinssports fehlte aber bisher ein formeller Auftrag an Schulbau Hamburg und die notwendige Finanzierung.

„SPD und Grüne haben nun beschlossen, das Leitbild von Schulbau Hamburg um die Vereinsinteressen zu ergänzen, den HSB regelmäßig in die Planungen einzubeziehen und 600.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Wir lösen damit eines der drängendsten Probleme des Vereinssports in Hamburg“, sagte Mantell.

Die 100.000 Euro für den HSB ermöglichen die Modernisierung der IT-Infrastruktur im Haus des Sports auf den aktuellen Stand der Technik. Der HSB wird mit Eigenmitteln seinen Teil zur Finanzierung beitragen. „Stellen Sie sich vor, sie müssten Ihr Auto noch mit einer Kurbel anwerfen. Den Schritt in die heutige Zeit machen wir nun im Bereich der IT-Technik. Zugegeben, der Vergleich ist übertrieben. Der gefühlte Fortschritt aber nicht“, sagte Mantell.

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