Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport

Beobachtungen der letzten Jahre haben ergeben, dass viele Sportler Medikamente einnehmen, für die keine medizinische Notwendigkeit besteht (Medikamentenmissbrauch). Dennoch glauben viele Sportler, sie könnten mit diesen, zum Teil rezeptfreien Medikamenten, ihre Leistung und ihr Befinden beim Sport verbessern. Medikamentenmissbrauch im Freizeit- und Breitensport muss kein Doping sein, weil nicht gegen die Liste der Nationalen Anti Doping Agentur der verbotenen Substanzen und Methoden verstoßen wird. Dennoch stellt er ein hohes Gefährdungspotential für die Gesundheit dar.

Aufklärungsoffensive des DOSB
Im Rahmen der Aufklärungsoffensive gegen Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport hat der DOSB eine Expertise zur Problematik des Medikamentenmissbrauchs vorgelegt. In der Expertise finden sich praktische Hinweise wie z.B. aufgrund körperoptischer Indizien stattfindender Medikamentenmissbrauch zu erkennen ist. Weiterhin werden Hinweise auf Ausarbeitungen und Ausgestaltungen von Rahmenbedingungen wie z.B. Geräteauswahl, Musik gegeben.

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25.06.2015 - 12:04
Besonders im Leistungssport spielt das Thema Dopingprävention eine zentrale Rolle. Im jährlichen Wechsel werden Veranstaltungen zu diesem Thema im Haus des Sports durchgeführt.