Sport steht für Fair Play und das Einhalten von Regeln. Beides Begriffe, die auch gute Verbandsführung auszeichnen.

Für die Glaubwürdigkeit des HSB als wichtige gesellschaftliche Kraft in der Freien und Hansestadt Hamburg ist ein Führungskonzept notwendig, das auf den Grundsätzen von Transparenz, Integrität, Verantwortlichkeit und Partizipation, d.h. der Beteiligung der Interessengruppen des HSB an grundlegenden Entscheidungen, basiert.

Laut DOSB beschreibt Good Governance den Anspruch, die zur Verfolgung der Verbandsziele notwendige Verbandssteuerung und das Verbandshandeln an ethischen Maßstäben auszurichten.

Bereits am 10. Oktober 2006 hatte das damalige HSB-Präsidium einen „Ehrenkodex“ beschlossen, in dem das Handeln im HSB transparent und nachvollziehbar gemacht werden soll, um das Vertrauen der Mitgliedsvereine und -verbände, der Politik, der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und der Öffentlichkeit in die Arbeit der ehrenamtlich im HSB tätigen Organ- und Gremienmitglieder sowie der hauptamtlichen Verwaltung zu fördern. Mit der Strukturreform 2016 erfolgte eine Anpassung und Umbenennung in „Richtlinien der Verbandsführung“.

Auf Initiative von Transparency International Deutschland e.V. haben im Jahr 2010 zahlreiche Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. In 2018 hat sich auch der HSB der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und entsprechend zertifizieren lassen. Seitdem arbeitet er weiterhin an Good Governance innerhalb des Verbandes.

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